Transalp in Corona Zeiten – Bayerischer Cross – München – Garmisch – Ammergau – Schongau – München

Deutsche Alpenstraße

Die Grenzen sind geschlossen, und Corona bestimmt weiterhin das Geschehen und eine Transalp-Tour scheint in diesem Jahr daher undenkbar. Also heißt es, die Nähe zu nutzen und Bayern mit dem Rennrad zu erkunden.

In den letzten Wochen führten mich mehrere Touren ins südliche, westliche und nördliche Umland von Bayern: unter anderem zum Starnberger See, zum Kloster Andechs, zum Ammersee und nach Markt Indersdorf. Dabei sammelte ich viele Kilometer auf dem Rennrad und genoss die abwechslungsreiche Landschaft Bayerns.

Ready for the trip

Am Karfreitag stand meine zweite längere Rennrad-Tour über 200 km Richtung Alpen in diesem Jahr auf dem Plan. Die Tour sollte etwas Alpencross-Feeling bieten. Ich startete gegen 8 Uhr morgens bei mir zu Hause in Großhadern im Münchener Südwesten.

Zunächst führte mich die Strecke Richtung Starnberg. Auf Höhe Wangen bog ich dann Richtung Schäftlarn ab und setzte meine Fahrt nach Wolfratshausen fort. Dort genoss ich kurz einen herrlichen Blick auf die Stadt, eingerahmt von den Bergen im Hintergrund, ein perfekter Start in die Alpenetappe.

Blick auf Wolfratshausen

Meine Rennrad-Tour führte mich weiter über fast autofreie Straßen nach Penzberg. Von dort ging es weiter nach Eschenlohe, wo ich auf die Straße Richtung Oberau abbog. Normalerweise ist hier durch den endenden Verkehr der A95 recht viel Autoverkehr, doch heute hielt er sich erfreulicherweise in Grenzen.

In Oberau legte ich eine kurze Pause ein, bevor ich die Deutsche Alpenstraße ins Ammergau in Angriff nahm. Es ging zunächst mehrere Kilometer stetig bergauf. Nach knapp einer halben Stunde erreichte ich Ettal und genoß dort einen traumhaften Ausblick ins Ammergebirge. Anschließend führte mich die Route über die B23 weiter nach Schongau.

Blick von Oberau auf die Deutschen Alpenstraße
Deutsche Alpenstraße beim „klettern“
Blick ins Ammergau – Kurz vor Ettal
Pass check 😉

In Schongau wartete die zweite längere Bergauffahrt des Tages auf mich. Die Strecke führte weiter nach Rott, das etwa auf halbem Weg zwischen Schongau und Dießen am Ammersee liegt. Kurz vor Dießen am Ammersee stoppte ich, um von oben den herrlichen Blick auf den See und die Umgebung zu genießen. In der Ferne konnte man bereits Andechs sehen, wo mich mein Weg heute ebenfalls noch hinführen sollte.

Kurz nach Schongau auf den Weg Richtung Dießen
Vor Dießen – Blick auf Ammersee und Andechs

Dann ging es mit Vollgas hinunter nach Dießen am Ammersee, von wo aus ich weiter nach Fischen fuhr. Anschließend begann der Anstieg nach Andechs. In Andechs legte ich eine kurze Pause ein, bevor ich die letzte Etappe Richtung Starnberg in Angriff nahm.

Von Starnberg aus führte mich die Strecke leicht bergauf nach Gauting. Die Straße schlängelt sich hier durch eine wunderschöne Wald- und Naturlandschaft – ein echter Genuss für Rennradfahrer. Von Gauting aus war das Ziel schon in Sicht: Noch etwa 10 km über Stockdorf, Krailling und Planegg, dann erreichte ich schließlich gegen 17:30 Uhr wieder Großhadern.


Straße nach Gauting
Am Rand der Straße nach Gauting

An diesem Tag legte ich 203 km zurück und bewältigte dabei 2.300 Hm. Die Tour war landschaftlich ein Traum, der Verkehr hielt sich in Grenzen, und das Wetter spielte ebenfalls perfekt mit – ein perfekter Tag für eine Rennrad-Tour in Bayern..

Heutige Tour

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